Die Schweizerische Lack- und Farbenindustrie

In der Schweiz stellen rund 60 Firmen Farben, Lacke und Druckfarben her. Und zwar von Anfang bis Ende, entlang der gesamten Wertschöpfungskette: entwickeln, herstellen, testen, verbessern.

Zusammen mit den rund 30 Firmen, die Rohstoffe und Hilfsmaterial liefern und die fertigen Produkte vertreiben machen die Lackhersteller jedes Jahr rund 3 Milliarden Franken Umsatz und beschäftigen etwa 4500 Mitarbeiter.

Der Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie (VSLF) vertritt seit 1907 die Firmen der Farben- und Lackbranche.

Die hergestellten Produkte lassen sich grob in 3 Gruppen einteilen:

  • Lacke, Farben und Holzschutzmittel
  • Putze
  • Druckfarben


Diese Produkte werden vor allem in folgenden Industrien eingesetzt:

Automobilbau: Lacke für Automobile und Automobilzubehör
Bau: Anstriche für innen und aussen, Lacke für den Korrosionsschutz
Druck: Druckfarben für Hoch-, Offset-, Tief-, Flexo- und Siebdruck
Holzbau: Lacke und Schutzanstriche für innen und aussen
Maschinenbau: Industrielacke für Maschinen und Fertigteile
Strassenbau: Spezialfarben für Strassenmarkierungen

Die Schweizer Farben- und Lackhersteller haben ihre Produkte in den letzten Jahrzehnten immer weiter entwickelt. Der Lösemittelanteil wurde stark reduziert oder ganz ersetzt, beispielsweise in wässrigen Lacken, Pulverlacken oder Lacken, die unter UV-Licht gehärtet werden. Neue Beschichtungsverfahren sind schneller und umweltfreundlicher. Farben und Lacke schonen die Umwelt, indem sie Objekte vor äusseren Einflüssen schützen und so deren Wert lange Zeit erhalten.